Beschäftigungsmaßnahmen

Der Treuhandvertrag des GSE mit dem Land Berlin legt fest, dass die GSE“…..zur dauerhaften Integration der sozial Benachteiligten in Gesellschaft und Wohnumfeld …auch Maßnahmen zur Beschäftigung und beruflichen Qualifizierung von Arbeitslosen in ihre Arbeit einbeziehen..“ soll.

Diese Einbeziehung wird mit den verschiedenen Instrumenten in der Praxis realisiert.

Neben den der Berufsorientierung dienenden Maßnahmen wie dem Freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) oder dem das bürgerschaftliche Engagement stärkenden Bundesfreiwilligendienst (BFD), setzt die GSE durch das Programm Bürgerarbeit geförderte Beschäftigte ein.

Die GSE nutzt ebenfalls die auf der Grundlage des SGB II zur Verfügung stehenden Instrumentarien zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

So arbeiten Grundleistungsempfänger auf der Grundlage des § 16d SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende), Arbeitsgelegenheiten, Arbeiten mit Mehraufwandsentschädigung für die GSE in den verschiedenen Einsatzbereichen.

 

Ebenfalls auf der Grundlage des § 16d SGB II, hier Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten in der in der Entgeltvariante führte die GSE zwei Projekte durch. Hierbei ging es um die Durchführung von Malerarbeiten. Die Maßnahme diente der Qualifizierung und Heranführung von Langzeitarbeitslosen an den ersten Arbeitsmarkt.

 

Ab 2013 fördern die Berliner Jobcenter und das Land Berlin die Fortsetzung der Initiative Kulturarbeit in Berlin. Durch die Jobcenter und das Land wird die Schaffung von Arbeitsverhältnissen für langzeitarbeitslose Personen bis zu 24 Monaten auf der Grundlage des SGB II §16e (Förderung von Arbeitsverhältnissen - FAV) gefördert. Die Vermittlung der Bewerber erfolgt über die Jobcenter. Die Tätigkeit erfolgt in Teilzeit (30 Wochenstunden). Die Vergütung beträgt 975 €/Monat (Arbeitnehmerbrutto). Ziele und Förderkriterien der Initiative Kulturarbeit in Berlin sind:

  • Verbesserung der strukturellen Arbeitsbedingungen von Künstlern

  • Erhöhung der Nachfrage nach künstlerischen Leistungen

  • Stabilisierung und nachhaltige Weiterentwicklung von kulturellen Initiativen, freien Trägern und Akteuren der Kulturwirtschaft, Kulturorganisationen und Kulturinstitutionen

  • Unterstützung von temporären künstlerischen und kulturellen Vorhaben

  • Unterstützung von Vorhaben der kulturellen Bildung.

 

Die GSE gGmbH hat auf dieser Grundlage fünf Stellen für das Kunstquartier Bethanien und das Freizeitforum Marzahn beantragt und bewilligt bekommen. Die von den Jobcentern zugewiesenen Arbeitnehmerinnen können voraussichtlich im Sommer 2013 für bis zu zwei Jahren mit ihrer Arbeit beginnen.